|
|
|---|
|
Tag des offenen Cockpits am 15./16. 9. 2007 Seit dem Jahr 2000 richtet das Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog die „Wissenschaftsjahre“ aus. Nach sieben Wissenschaftsjahren, die sich vorrangig den Naturwissenschaften widmeten, werden im Wissenschaftsjahr 2007 erstmals die Vielfalt und Bedeutung der geisteswissenschaftlichen Fächer, Themen und Methoden in die Öffentlichkeit gerückt. Der Traum vom Fliegen begleitet die Menschheit seit alter Zeit. So haben sich im Wissenschaftsjahr 2007 die Städte Anklam, Friedrichshafen und Ulm Geburts- und Experimentierstätten visionärer Flugpioniere - zu einer Städtepartnerschaft zusammengeschlossen, um an die Visionäre zu erinnern und die bis heute lebendigen Einflüsse des Traums vom Fliegen zu vermitteln. An den Veranstaltungen der Stadt Ulm ist der Sportfliegerclub Ulm mit mehren „Events“ beteiligt. Wie weit kann ein Segelflugzeug fliegen? Wie schwer ist ein Segelfugzeug? Für was ist der gelbe Handgriff? Was kostet Segelfliegen? Wie kann man Segelfliegen lernen? Diese und viele andere Fragen stellten die zahlreichen Besucher am „Tag des offen Cockpits“ des SFC Ulm auf dem Flugplatz Erbach. Es blieb keine Frage unbeantwortet. An aufgebauten Segelflugzeugen, Motorseglern, Motorflugzeugen, ULs und sogar einem Heißluft-Ballonkorb gaben Mitglieder bereitwillig und kompetent Auskunft. Auf Stellwänden in der Flugzeughalle gab es weitere Informationen und an mehreren PCs, die ein befreundetes Softwarehaus freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte, konnten Interessierte erste Flugerfahrungen sammeln. Das Interesse daran war groß, alle Plätze waren ständig besetzt und mit Anleitung erfahrener Helfer konnten auch alle „fliegerischen Probleme“ gemeistert werden. Besonders begehrt waren aber Schnupperflüge mit Fluglehrer im Twin-Astir an der Winde und die Begeisterung nach der Landung war stets riesig. Wer es gemütlicher haben wollte, konnte seinen „Traum vom Fliegen“ im Motorsegler (Super Dimona) oder in der 4-sitzigen „Regent“ verwirklichen. Nach all den fliegerischen Träumen und Anstrengungen oder auch nur als Zuschauer wurde aber auch eine Stärkung bei Weißwürsten und Bier oder Kaffee und Kuchen gerne angenommen. Das Wetter spielte hervorragend mit und Dank des tollen Einsatzes der Mitglieder und vieler Mitglieder-Frauen konnte sich nicht nur der Vereinsvorsitzende am Sonntag Abend über eine bestens gelungene Veranstaltung zum „Traum vom Fliegen“ freuen. Beitrag von Dr.-Ing. Otto Künzel Freizeit / Sportflieger Ulm veranstalten "Tag des offenen Cockpits" auf dem Erbacher Flugplatz Mit Begeisterung abgehoben Ganz ungefährlich am Simulator oder tatsächlich im Segler über den Wolken Wie kommt ein Flieger in die Luft, was hält ihn oben und wie kommt er kontrolliert nach unten? Antworten darauf gab es am Wochenende auf dem Erbacher Flugplatz beim "Tag des offenen Cockpits" der Sportflieger Ulm. Er fand im Rahmen der Berblinger-Veranstaltungen statt. ERBACH Der Pilot des Hochleistungsseglers strebt den Erbacher Flugplatz an. Das Grasfeld im Blick, richtet er seinen Flieger aus, steuert geradewegs ein Stück nach Westen und schwenkt dann in einer 180-Grad-Kurve in die entgegengesetzte Richtung. Nun liegt die Landebahn vor ihm. Mit Blick auf Höhe und Geschwindigkeit drückt er den Flieger langsam nach unten. Leichte Korrekturen mit dem Steuerknüppel gleichen den Seitenwind aus, lassen den Flieger in der gewünschten Geschwindigkeit sinken und schließlich sanft auf der Grasnarbe aufsetzen. Mit leisen Poltergeräuschen und leichtem Schütteln rollt der Segler aus und kommt am Ende der Landebahn zum Stehen. Der Flieger neigt sich zur Seite, die Spitze der Tragfläche drückt ins Gras. "Mustergültig", lobt Georg Unseld. Er ist Vorsitzender des Sportfliegerclubs (SFC) Ulm und steht im Hangar des Vereins auf dem Erbacher Flugplatz, den sich die Ulmer mit dem Erbacher Luftsportverein teilen. Beitrag von FRANZ GLOGGER - SÜDWEST PRESSE - Ausgabe Ulm
Bilder "Tag des offenen Cockpits"
Letztes Update 28.09.2007 |
|
|